(Natur-)Wissenschaftler der Katholischen Kirche

Auf den folgenden Seiten wollen wir besonders katholische Naturforscher und Wissenschaftler in kurzen Biographien vorstellen. Beispielsweise im Internet wird der geneigte Leser sicherlich weitere Informationen zu den meisten dieser Personen finden. Etwas schwierig könnte es bei den unbekannteren Wissenschaftlern werden, da von diesen in der Regel kaum Informationen an die Öffentlichkeit geraten; zudem sind sehr viele der Vorgestellten Ordensleute, von denen meistens nur die sehr Großen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt sind.
Dennoch ist es uns wichtig, daß auch nicht so bekannte Forscher zum Zuge kommen, weil auch diese in der Regel verschiedene Bücher veröffentlicht haben, die der Nachwelt noch erhalten sind und Zeugnis von ihrer Forschertätigkeit ablegen.

Sie finden auf unserer Homepage eine Kurzbeschreibung von P. Athanasius Kircher mehr ,

von Niels Steensen, ein berühmter Anatom und Paläontologe des 17. Jahrhundertes mehr ,

so wie eines (fast) zeitgenössischen Wissenschaftlers: Der Diener Gottes Prof. Dr. Jérôme Lejeune, dessen berufliche Laufbahn wegen seiner katholischen Ansichten -er entdeckte die Ursache der Trisomie 21 (“Mongolismus”), und als seine Entdeckung dazu führte, dass durch vorgeburtliche Tests fast alle betroffenen Kinder abgetrieben wurden, protestierte er aufs heftigste dagegen mit den entsprechenden Folgen für seine berufliche Laufbahn.

Ein katholischer Naturwissenschaftler, der die Unklugheit beging, außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit “harte” und unbestrittene astronomische Fakten für die einzigartig Stellung der Erde im Weltall - sie ist nach allem was wir seit den 1990er Jahren wissen, aller Wahrscheinlichkeit nach der einzige Ort im Weltall, das menschliches Leben tragen kann - in einem entsprechenden Buch darzulegen ... erlebte es, dass seine wissenschaftliche Laufbahn beendet wurde: Dr. Guillermo Gonzalez

Einem anderen, nicht katholischen, aber immerhin im “Nebenberuf” ordinierten anglikanischen Geistlichen und erklärtem Evolutionsten erging es im September 2008 noch weit übler: Aufgrund einer Verleumdungskampagne verlor er wegen eines zweideutigen Vortragstitels -der Inhalt selber war in keiner Weise evolutionskritisch- eine wichtige Position in der Königlich Britschen Akademie der Wissenschaften: Prof. Dr. Rev. Michael Reiss

Ein anderer katholischer Naturwissenschaftler, Prof. Dr. Maciej Giertych, ging 2001 nach seiner Pensionierung in die Politik und organisierte 2006 als Mitglied des Europäischen Parlamentes eine Anhörung über die fachlichen Schwächen der Evolutionstheorie mit dem Fernziel, diese in Schulen nicht mehr als absolute Wahrheit, sondern eine Hypothese darzustellen. Er entfesselte eine unvorstellbare Medienkampagne gegen sich mehr und löste 2007 einen Gegenbeschluss des Europarates aus.

Es ist klar, dass fachwissenschaftlich Oberregierungsrat a.D. Dipl. Ing. Wilhelm Overhoff in einer niedrigeren Liga spielte, als die ansonsten hier angeführten Persönlichkeiten. Er verdient aus unserer Sicht dennoch einen Nachruf - wegen seines kompromisslosen Einsatzes für die katholische Religion, für die er die zerstörerische Wirkung der Evolutionstheorie schon früh erkannte und entsprechend sein Engagement dahin orientierte -u.a. durch 3 Bücher und die Mitbegründung der “Studiengemeinschaft Theologie und Biologie”: zum Nachruf

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Zudem zeigt die Auseinandersetzung mit diesen Wissenschaftlern auch sehr deutlich, daß die römisch-katholische Kirche keinesfalls wissenschaftsfeindlich ist, wie so oft behauptet wird.
Vielmehr sind eine Fülle von überragenden Wissenschaftlern überzeugte Katholiken gewesen und haben zeitlebens Glaube und Wissen verbinden können und ohne beispielsweise die Entmythologisierung der Welt und die Hochschätzung der menschlichen Arbeit durch das Christentum hätte sich wohl kaum die moderne Wissenschaft und Technik entwickeln können; jedenfalls ist diese nur im christlichen Europa entstanden. Der Glaube auch an die Irrtumslosigkeit der Heiligen Schrift und Überlieferung war jedenfalls dafür kein Hindernis. Der große Thomas von Aquin verfaßte beispielsweise auch Lehrschriften über Wirtschaftsethik und selbst eine Art Anweisung, an welchem Ort eine Stadt am günstigsten zu gründen sei.
Aber natürlich hat es auch unter katholischen Gelehrten immer wieder einige gegeben, die sich von der Lehre und der Tradition der Kirche entfernt haben, indem sie z.B. die Darwin´sche

Prof. Dr. Jérôme Lejeune mehr

Evolutionstheorie einfach annahmen und weder auf ihre fachliche Tragfähigkeit noch auf ihre Konsequenzen für die katholische Religion hin untersuchten. Manch ein katholischer Wissenschaftler wiederum hat in einer „aufgeschlossenen“ Art und Weise versucht Schöpfungstheologie und Evolutionstheorie miteinander zu verbinden. Das führt zu verheerenden Schlussfolgerungen (siehe P. Pierre Teilhard de Chardin SJ), die den wesentlich auf der Vernunft aufbauenden christlich-katholischen Glauben auflösen und in den Nihilismus führen. –
 
 Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen zu zeigen, daß das katholische Christentum auf Natur und Offenbarung aufbaut und der Wissenschaft großzügig Raum gewährt. Wissenschaft und Glaube gehören zusammen! Viele katholische Forscher und Gelehrte legen dafür ein beredtes Zeugnis ab

 

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