Sprachevolution?

Diese Seiten versuchen, die wesentlichen linguistischen Gründe gegen eine Evolution der menschlichen Sprache aus Tierlauten zusammenzufassen.

Ausführlich behandelt der freikirchliche Bibellehrer, Linguist und Hochschuldozent Dr. Roger Liebi dieses Thema in seinem rechts gezeigten Buch “Herkunft und Entwicklung der Sprachen”.
In Kurzform  hier  bzw. eines speziellen Teilaspektes hier  in je einem Artikel eines unserer Mitarbeiter.

Im Einzelnen möchten wir Ihnen auf diesem Abschnitt unserer Website eine Einführung in die Grundlagen der Sprachwissenschaft (Linguistik) geben, uns die ältesten Sprachen und die Ähnlichkeit  zwischen Sprachen anschauen um dann mittels der Betrachtung der Veränderung von Sprachen innerhalb der Zeit zu einer fachlichen Schlussfolgerung zu kommen, ob Sprachen von selbst entstehen können die in eine biblisch thomistische Schlussfolgerung überleiten wird ... die wir Ihnen als “Appetizer” bereits auf dieser Seite präsentieren.

Der Text der nachfolgenden untergeordneten Seiten ist komplett hier downloadbar (1.49 MB, pdf)

Zuerst möchten wir Ihnen erläutern, worin sich menschliche Sprache grundsätzlich von Tierlauten unterscheidet mehr

Anschließend ein Ausflug in die Grundlagen der Linguistik, der Wissenschaft von den Sprachen, um die Grundlagen für die Beurteilung zu legen, ob die menschliche Sprache “von selbst” aus Tierlauten entstehen konnte mehr

Anschließend werfen wir einen Blick auf die ältesten bekannten d.h. schriftlich festgehaltenen Sprachen der Welt: Sumerisch, Akkadisch und Altägyptisch mehr

Ist es möglich, alle existierenden menschlichen Sprachen nicht nur zu Großgruppen wie dem Indogermanischem (zu dem nahezu alle europäischen Sprachen gehören, z.B. die slawischen, romanischen und germanischen Sprachen) sondern diese Großgrupen oder Sprachstämme wiederum auf eine oder wenigstens wenige gemeinsame Wurzel zurückzuführen, wie es theoretisch zu erwarten wäre, wenn Sprache sich evolutionär aus Tierlauten gebildet hätte? mehr

Tiere sprechen nicht, Menschen sprechen. Aus der Evolutionstheorie ist also die einfache Vorhersage ableitbar, dass der Mensch mit der Zeit immer komplexere Sprachen entwickelt hat und es eigentlich keinen Grund gibt, warum das jetzt enden sollte - hat sich doch unser Gehirn und Schädelbau, die uns erst das Sprechen ermöglichen, nach evolutionistischen Forschungsergebnissen seit dem Auftreten des Homo sapiens sapiens vor etwa 200 000 angenommenen radiometrischen Jahren (vgl. dazu Menschheitsalter) nicht verändert. Wie verändern sich die beobachtbaren d.h. verschriftlichten Sprachen in der Zeit? mehr

Schließlich kommen wir zu der fachwissenschaftlich begründeten Schlussfolgerung, dass die menschliche Sprache nicht aus Tierlauten entstehen konnte mehr

Biblisch-thomistische Schlussfolgerungen
 

Nach allem was wir bisher wissen, ist der Mensch zwar begabt im Bereich des Wortschatzes (Lexik)  und der Dichtung kreativ zu schaffen, aber er ist unfähig, spontan komplexe grammatische Sprachstrukturen der Formenlehre (Morphologie, d.h. z.B. die Veränderung der Worte in Fällen oder die Beugung von Verben, Deklination und Konjugation) gleichsam aus dem Nichts hervorzubringen. Zugleich zeigen alle Sprachen während ihrer gesamten Geschichte einen kontinuierlichen Verlust von  Fülle in der Formenlehre (morphologische Fülle).
Es ist bisher nicht gelungen, alle Sprachen auf eine oder wenigstens eine kleine Gruppe von Ursprachen zurückzuführen und wahrscheinlich ist es prinzipiell unmöglich, über die heute identifizierten Sprachstämme hinauszukommen, deren Alter im Bereich deutlich unter 10 000 Jahre angesetzt wird.

All das harmoniert verblüffend gut mit dem Bericht der biblischen Urgeschichte, an deren grundsätzlicher historischer Wahrheit  ein Thomas von Aquin in der Tradition der Kirchenväter und Heiligen angefangen mit Papst Clemens in seinen gleichnamigen Briefen an die Kirche von Korinth im 1. Jahrhundert  keine Zweifel hatte, wie etwa die entsprechenden Questiones des 1. Bandes der Summa theologiae zeigen:

Dort wird berichtet, dass Adam bereits von Anfang an die Fähigkeit zur Neuschöpfung von Worten besaß - er benannte die verschiedenen Tierarten. Auch konnte Adam Sprache dichterisch einsetzen: als Gott ihm Eva vorstellte, formulierte er ein kleines poetisches Dankgebet.(Dichtung ist Veränderung der Stellung der Worte im Satz, d.h. der Syntax)

In Babel wurde die bis dahin einheitliche Sprache der Menschheit von Gott “verwirrt”: statt einer Sprache erhielt die Menschheit viele verschiedene und spaltete sich so automatisch in viele kleine Gruppen auf, die rasch auseinander zogen. Möglicherweise erhielt sogar jede Großfamilie ihre eigene Sprache. Die hohe grammatische Komplexität dieser von Gott geschaffenen Sprachen verhinderte sehr gut das rasche Erlernen und diente damit optimal dem Zweck der Sprachverwirrung: die Menschheit in Gruppen zu trennen. Außerdem zeugte sie von der Größe, Macht und Genialität Gottes: aus Gott hervorgehendes ist immer sehr gut, selbst da, wo der unmittelbare  Anlass das Gericht ist und die ursprünglich geschaffenen Sprachen gestatteten Ausdrucksweisen und differenzierte Kommunikationsmöglichkeiten, von denen wir nicht einmal mehr träumen können.
(Vgl. den Wein, den Jesus Christus auf der Hochzeit zu Kana aus Wasser wandelte: es war nicht irgendein, sondern der beste Wein.)

Natürlich können solche Überlegungen nicht beweisen, dass die biblische Urgeschichte wahr ist. Aber sie können zeigen, dass es nicht unvernünftig ist, aufgrund des Glaubens an die Autorität des offenbarenden Gottes sie als wahr anzunehmen.

Eine evolutionskritische Übersichtsarbeit zum Ursprung der Sprache. Die Ausführungen auf dieser und den untergeordneten Seiten basieren teilweise  auf ihr. 

Evolutionistische Publikationen wie unten, die unterste ist von 2010, nehmen die Fakten, die diese Seiten anführen, nicht zur Kenntnis (mehr, am Seitenende)

Kuckenburg A 1
GeoKompakt 2010 A 2