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Eine gute Möglichkeit, Evolutionskritik einem größeren Personenkreis bekanntzumachen, sind Leserbriefe. Nachfolgend einige Beispiele - teilen Sie uns mehr solcher Briefe mit oder schreiben Sie selber einen und leiten Sie uns eine Kopie zu !
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Modernere Art
Leserbrief im Südkurier/Konstanz Nr.68 23. März 2009
Zu “Der Affe in uns” von Uli Fricker/ Südkurier vom 7.3.2009 Es gibt inzwischen eine “modernere” Art von Kreationismus: Wenn es in der Genesis heißt, dass Gott ein jegliches (von Pflanzen und Tieren) “nach seiner Art schuf”, so bedeutet hier “Art” soviel wie “Grundtyp”,also ein Wesen mit reichlicher genetischer Information, aus dem durch Mikroevolution untereinander verwandte Gestalten hervorgingen. So gehören zum Grundtyp “Mensch” nicht nur der Homo sapiens, sondern auch Homo habilis (eine seit einigen Jahren von der Fachwissenschaft aufgegebene Unterart des Menschen die SG T&B), Neanderthaler und deren Mischformen. Bei der Besiedelung der Erde hat sich dann der Homo sapiens durchgesetzt. Darwin wusste, dass seine Hypothese erfordert, dass es Übergänge (z.B. vom Fisch zum Reptil) geben muß, die “missing links”. Echte Übergänge wurden aber nicht gefunden. So tritt die Hypothese der Grundtypen in wissenschaftliche Konkurrenz zur Evolutions-Hypothese. Theologen sollten sich nicht zu schnell von Naturwissenschaftlern ins Bockshorn jagen lassen.
Prof. Dr. Armin Herzer 78351 Bodmann- Ludwigshafen.
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Diese Thesen sind Pantheismus
Leserbrief in der Tagespost am 10. Januar 2009 auf Seite 15
Pater Brüntrup SJ schreibt in der Tagespost-Serie „200 Jahre Darwin“ unter dem Titel „Verstaubter Materialismus“ (DT vom 2. Januar): „Der Darwinismus ruht eigentlich auf drei Prinzipien, die empirisch gut abgesichert sind....Das erste ist das der Mikroevolution... Das zweite Prinzip ist das der Makroevolution... Das dritte Prinzip besagt schließlich, dass man die Makroevolution auf die Mikroevolution zurückführen kann.“ Offen bleibt, worin die erwähnte empirische Absicherung dieser evolutionären Hypothesen seiner Ansicht nach besteht. Die oft angeführten populationsgenetischen Befunde im Bereich der Züchtung oder der Resistenzbildung stellen keine Belege für eine natürliche Zunahme genetischer Information dar. Das Gegenteil ist vielmehr der Fall: Populationen umfassen typischerweise ein breit verteiltes Merkmalsspektrum an individuellen Variationen eines gemeinsamen Grundaufbaus. Durch natürliche oder künstliche Isolation bzw. Selektion von Teilpopulationen mit Merkmalen, die in der ausgewählten Untermenge häufiger vorkommen als in der Gesamtpopulation, lassen sich neue Arten bilden. Diese können sich etwa durch Form, Farbe oder Empfindlichkeit auf Giftstoffe von dem durchschnittlichen Profil der Ausgangspopulation unterscheiden. Das liegt aber nur daran, dass die genetische Vielfalt abgenommen hat, indem bereits vorher vorhandene genetische Information durch das Verschwinden zahlreicher anderer Genstrukturen angereichert wurde und nicht daran, dass völlig neue Gene mit spezifischer Komplexität evolviert wären. Alles, was wir beobachten können, und genau im Beobachten besteht Naturwissenschaft, ist also nicht Evolution sondern Devolution.
Die Tatsache, dass eine evolutive Zunahme spezifischer biologischer Information an keinem einzigen Beispiel zweifelsfrei belegt werden konnte - weder in den Fossilien, noch im Labor noch in der jetzigen Natur - spricht dagegen, die Evolutionslehre in naturwissenschaftliche Lehrbücher aufzunehmen. Ferner kann man nirgends in der Natur auch nur ein einziges halbfertiges Organ sehen, das erkennbar irgendwohin evolviert: Es gibt keine Evolution. Diese Fakten widersprechen der Darstellung des Feuilleton-Betrags, wo die Wortwahl suggeriert, als hätte man eine echte Evolution beobachtet und würde sie immer noch beobachten.
Die Erklärung für diese empirischen Befunde liefert das Grundgesetz der Natur, der 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Er beschreibt unsere gewöhnliche Alltagserfahrung, indem er besagt, dass sich materielle Strukuren immer in Richtung größerer Wahrscheinlichkeit entwickeln und niemals umgekehrt. Die bisweilen in diesem Zusammenhang angeführte Bildung von geordneten Kristallstrukuren bei Ausfuhr von Wärmeenergie, etwa von Schneeflocken aus Wassermolekülen, stellt kein Beispiel dafür dar, dass bei sogenannten „offenen Systemen“ (solchen, die Energie- und Teilchenaustausch mit der Umgebung erlauben) neue, unwahrscheinliche Ordnung doch durch ungerichtete materielle Prozesse entstehen kann. Denn die beobachtbaren Symmetrien des Kristalls sind bereits vorher in der Symmetrie der zugrundeliegenden Moleküle vorhanden gewesen. Es ist also keine neuartige Information entstanden. Dasselbe gilt für die oft zitierten raumzeitlichen Ordnungsmuster der sog. „dissipativen Strukuren“ (z.B. Konvektionsmuster einer erhitzten Flüssigkeit, stehende Wellen, oszillierende chemische Reaktionen). Ihre scheinbar „selbst-organisierte“ Ordnungsinformation spiegelt lediglich die bereits vorher in den physikalischen Randbedingungen vorhandenen Informationen wider. Biologische Strukturen sind jedoch im Gegensatz dazu neue, in keiner Weise bereits vorhandene spezifisch komplexe Ordnungen. Deshalb kann die Annahme ihrer evolutiven Entstehung aus ungeordneten chemischen Verbindungen nicht mit den thermodynamischen Grundgesetzen in Einklang gebracht werden.
Schließlich muss der Aussage „Nun ist aber auch das Bewusstsein irgendwie evolutiv entstanden.“ widersprochen werden. Erstens wurde so etwas nicht beobachtet. Zweites wäre dann auch der Feuilleton-Aufsatz letztlich das Produkt evolutiver Prozesse und könnte folglich keinen Wahrheitsanspruch erheben.
Die vorgeschlagene Theorie der „Selbstüberbietung“ der Materie steht im Widerspruch zur Heiligen Schrift, den Kirchenvätern und den Konzilien. Der Kirchenlehrer Thomas von Aquin schreibt dazu: „So ist es deshalb unmöglich für irgendein Geschöpf, zu erschaffen, weder aus seiner Kraft noch als Hilfsmittel – das heißt, unterstützend.“ (S th I, q. 45, a. 5). Die Idee der theistischen Evolution aber, dass Gott geschaffene Organismen mit der Fähigkeit begabt hat, neue Arten von Organismen zu erschaffen, ist Pantheismus.
Thomas Seiler, 70195 Stuttgart (Thomas Seiler ist promovierter Physiker mit Schwerpunkt physikalische Chemie)
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Darwins Evolution unmöglich ?
Das Grundgesetz der Biologen funktioniert nicht
Auf dem Gebiet der Mikrobiologie hat die Wissenschaft in den letzten 10 Jahren gewaltige Fortschritte gemacht. Von den geheimnisvollen Vorgängen in den Zellen der Lebewesen beginnt man immer mehr zu verstehen. Damit wird aber auch die Frage, wie das alles entstanden sei, immer dringender. Konfrontiert man einen Biologen mit der ungeheuren Vielfalt der Lebewesen, und stellt ihm dann die Frage: „Wie ist das alles geworden?“ so könnte er wie Dr. Sanford antworten, nämlich „Durch das primäre Axiom“. Damit meint er, dass der Mensch das Produkt von zufälligen Mutationen und natürlicher Selektion sei (Darwins Evolution).
Dr. Sanford ist Pflanzenbiologe und hat an der renommierten Cornell Universität in einem Team mitgearbeitet, das die so genannte Gen-Kanone entwickelte, mit der man fremdes genetisches Material in eine lebende Zelle einschleusen kann. Er ist daher auf dem Gebiet der Zellbiologie besonders qualifiziert. Sanford bezeichnet Mutation und Selektion als „Primäres Axiom“. Er schreibt, dass die Mechanismen für Darwins Evolution, nämlich Mutation und Selektion, bei genauem Hinsehen keine Höherentwicklung erlauben. Für die darwinistische Evolution ist es entscheidend, ob durch Mutationen ein Vorteil oder ein Nachteil für das Lebewesen entsteht (1).
Bergman hat in der Fachliteratur nach dokumentierten Mutationen gesucht und 453‘732 gefunden. Keine einzige davon führte eindeutig zu einer Informationszunahme im Genom (2). Die meisten davon sind ohnehin so schwach wirksam, dass sie nicht selektiert werden können. Man muss sich fragen, warum das so ist, denn wenn keine Zunahme von Information im Genom möglich ist, kann das „primäre Axiom“ nicht stimmen.
In der Regel haben die höheren Lebewesen in ihrer DNS einen höheren Informationsinhalt, also ein längeres DNS-Molekül als die niedrigen Lebewesen. Im Verlauf der Evolution müsste der Informationsinhalt der Gene daher zugenommen haben. Man beobachtete jedoch noch nie, dass die spezifizierte Information in der DNS durch eine Mutation zugenommen hat (3). Es wird zwar behauptet, dass der Informationsinhalt z.B. durch Genverdoppelung zunehmen könne. Aber verdoppelte Information bringt keine neuartigen Organe oder Baupläne hervor. Die meisten Mutationen verursachen ohnehin nur ganz geringe oder gar keine Veränderung der Lebewesen. Die grosse Zahl der schwach wirkenden Mutationen führt zu einer Degeneration der DNS und schliesslich zum Aussterben der Art (4).
Man nimmt an, dass die Evolution des Menschen in kleinen Populationen von etwa 10‘000 Personen stattgefunden hat. Die Mutationsrate ist für ein Nukleotid (Buchstabe) im Genom pro Person und Generation sehr klein (etwa 1 zu 30 Millionen). Sanford rechnet vor, dass es etwa 12 Millionen Jahre dauert, um eine einzige sinnvolle Mutation in einer Population von 10‘000 hervorzubringen und zu fixieren. Das bedeutet, dass während der Zeit, in der der Mensch sich von einem Schimpansen – ähnlichen Wesen entwickelte, nicht einmal eine einzige brauchbare Mutation stattfinden konnte. In 6 Millionen Jahren (das ist die dafür zur Verfügung stehende Zeit) müssten aber deren 30 Millionen Mutationen fixiert werden(5). Die Evolution nach Darwin ist daher nicht möglich, sie hat viel zu wenig Zeit zur Verfügung.
In einer Untersuchung über Informationstheorie und Entropie (zweiter Hauptsatz der Thermodynamik) kommen Duncan und Semura zum Schluss: “Es gibt keinen Prozess, der eine Zunahme von Information hervorrufen kann“ (6). Das bedeutet, dass Evolution im Sinn einer Höherentwicklung nicht möglich ist, denn diese müsste einen Mechanismus zur Verfügung haben, der die Zunahme von Information im Genom ermöglicht. Die Anzahl von nachteiligen Mutationen nimmt hingegen in jedem Organismus zu. Jede neue Generation enthält mehr Mutationen als die vorhergehende und ist daher der vorhergehenden unterlegen. Alle schwach selektierbaren Mutationen werden nicht wegselektiert und nehmen daher zu. Dies führt schliesslich zum Aussterben der Art.
Die anfangs gestellte Frage: „Darwins Evolution unmöglich?“ muss auf Grund der neuen Forschungsergebnisse bejaht werden. Damit wird Intelligent Design (ID) zu einer interessanten Alternative (7).
Verein ProGenesis, Hansruedi Stutz, 16. November 2008
Referenzen: (1) J.C. Sanford, Genetic Entropy & The Mystery of the Genome, Elim Publishing, Lima New York, 2005, Seite 111 (2) J. Bergman, Research on the deterioration of the genome and Darwinism, Intelligent design Conference, 2004, Biola University (3) Ref. (1), Seite 26 (4) Ref. (1), Seiten 130-131 (5) Ref. (1), Seite 126 (6) T. L. Duncan, J. S. Semura, Information Loss as a Foundational Principle for the Second Law of Thermodynamics, arXiv:cond-mat/0703235v1 , 2008, Seite 4 (7) http://www.progenesis.ch
Übermittelt von Dr.-Ing. Otward Müller, Aeschenweg 19, D-78464 Konstanz
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Zur Meldung “Vatikan: Kirche hat Darwin nie verurteilt”
Die Tagespost vom 4.10.2008
Zum Beitrag “Entschuldigung abgelehnt - Vatikan: Kirche hat Darwin nie verurteilt” (DT vom 18. September). Sehr geehrte Redaktion: Kurienerzbischof Gianfranco Ravasi, Chef des päpstlichen Kulturrates, sagte “Aus Sicht des Vatikans sei die Evolutionstheorie grundsätzlich mit der Bibel vereinbar.” Das kann ja wohl kaum der Fall sein. Die Evolutionstheorie, die ein Atheist wie Professor Richard Dawkins (“Der blinde Uhrmacher”, “Der Gotteswahn”) und andere vertreten, lehren und glauben, muss sich doch wohl unterscheiden von der theistischen Evolutionstheorie katholischer und christlicher Theologen. Atheistische und theistische Evolutionstheorie sind kaum vereinbar. Sie können nicht gleich sein. Vielleicht sollte man sich in Theologen- und Philosophen-Kreisen doch einmal Gedanken darüber machen, ob die Evolutionstheorie nicht eine Irrlehre des 19. Jahrhundertes sein könnte, die von den Evolutions-Gläubigen als “Wissenschaft” ausgegeben wurde. Man muss hierbei berücksichtigen, dass Mikro-Evolution (biologische Änderung) die echte Wissenschaft der Evolution darstellt und Makro-Evolution (biologischer Ursprung) wissenschaftlich nie bewiesen worden ist. Niemand, kein Wissenschaftler, kein Biologe, kein Evolutionist hat je erklärt, wer das äußerst komplizierte Computerprogramm mit seinen Milliarden von Bits auf jedem der Milliarden verschiedener DNS/DNA Moleküle geschrieben hat. Letztere bestimmen doch schließlich das gesamte biologische Leben aller Pflanzen, Tiere und Menschen. Ein grundlegendes Konzept der Evolutionstheorie ist “the Survival of the fittes”, das Überleben des Stärksten. Die konsequente Anwendung dieses Konzeptes in der Soziologie und Politik hat uns das gesamte 20. Jahrhundert vermasselt duch Raubkapitalismus, Ersten Weltkrieg, Zweiten Weltkrieg, Kommunismus, Nazismus, Abtreibungslegalisierung, lokale Kriege, Revolutionen und so weiter. Die sogenannte “theistische Evolutionstheorie” ist im Grunde eine Art von “Intelligent Design”-Theorie. Im übrigen benötigt man keine Bibel, um die Löcher der Makro- Evolutionstheorie zu erkennen.
Dr.-Ing. Otward Müller, Aeschenweg 19, D-78464 Konstanz,
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Zur Debatte um Schöpfungslehre und Evolution Was die Diskussion nicht brauchen kann
Die Tagespost vom 30.10.2007
Zu dem Leserbrief „Was den Streit beruhigen kann“ von Herrn Professor Dr. Elmar Anwander, (Die Tagespost Nr. 122 vom 11. Oktober 2007): Eine solche Beruhigung können wir nicht wünschen. Der Verfasser des Leserbriefes plädiert mit Bezug auf die vor einiger Zeit von der hessischen Kulturministerin Wolff angeblich geforderte Berücksichtigung der christlichen Schöpfungsgeschichte (mitgemeint war vermutlich Bischof Mixa, vielleicht auch Kardinal Schönborn) vehement dafür, eine Vermischung der Sichtweisen von Naturwissenschaft und Religion zu vermeiden. Dabei beruft er sich unter anderem zustimmend auf das folgende Zitat aus der Dissertation von Beatrice Körner: „Versuche einer inhaltlichen Auseinandersetzung zwischen schöpfungstheologischen Aussagen und solchen der Evolutionstheorie scheitern, da die Art der Darstellung auch eine Vermischung von Evolutionstheorie und Schöpfungsberichten auf der Ebene des Faktischen enthält ...“. Er warnt: „Die Vermischung von Schöpfung und Evolution entgegen ihrer Komplementarität führt immer in die Nähe des in der Naturwissenschaft mit ihrem methodischen Atheismus verpönten ,Kreationismus‘.“ Er spricht von der „Gefahr des Kreationismus“ und behauptet: „Auch die seit zwei Jahren verstärkten Kontroversen zwischen Evolutionstheorie und Schöpfungslehre sind durch ihre Vermischung entstanden.“ Deswegen fordert er: „Auf die mehrfach erwähnte komplementäre Sichtweise und die Grenzen der Naturwissenschaft sollte man an den Schulen eingehen. ...“ Davon erhofft er sich: „So kann eine Ideologisierung zu Atheismus oder Fundamentalismus auch von Schülern als absurd erkannt und auch die seit zwei Jahren andauernde streitbare Auseinandersetzung zwischen Naturwissenschaft und Religion beruhigt werden.“ So einfach liegen die Dinge aber leider nicht. Als Idealziel kann man sich der Forderung des Protestschreibens der AG Evolutionsbiologie unter Federführung von Prof. A. Kutschera vom 25. Oktober 2006 an die hessische Kultusministerin, „Der naturwissenschaftliche Unterricht muss weltanschauungsfrei bleiben!“, durchaus anschließen, so wie es in Physik und Chemie ja auch von niemandem in Frage gestellt wird. Allerdings kann Werner Heisenberg mit seinen Aussagen zur Physik, wo ausdrücklich von den „mathematischen Strukturen in den Phänomenen“ die Rede ist, nicht als Anwalt für Forderungen hinsichtlich der Evolutionsbiologie herangezogen werden, auch wenn es im Leserbrief heißt: „Die Physik reicht ja ... weit in das Erbgut und die Evolution hinein.“ Die Einhaltung der physikalischen Gesetze ist nämlich nur eine notwendige Voraussetzung für eine der naturwissenschaftlichen Methodologie entsprechende Evolutionstheorie, jedoch nicht hinreichend für eine adäquate Wiedergabe der Welt des Lebendigen. Der im Leserbrief auch erwähnte „Altmeister der Evolutionslehre, Ernst Mayr“ kommt in seinem Vortrag „Die Autonomie der Biologie“ (Naturwissenschaftliche Rundschau, 55. Jahrgang, Heft I, S. 23-29, 2002) nach ausführlicher Argumentation zu dem Ergebnis: „Tatsächlich steht die Evolutionsbiologie als Wissenschaft in vielerlei Hinsicht den Geisteswissenschaften näher als den Naturwissenschaften“. Der Vortrag endet mit dem Satz: „Und aus diesem Grund ist es so wichtig, dass wir die Autonomie der Biologie genau verstehen.“ Wenn in der Evolutionstheorie zum Beispiel behauptet wird, ein a priori äußerst unwahrscheinlicher Entwicklungsschritt sei dennoch eingetreten, so ist jede Deutung urphilosophischer Natur, ganz außerhalb der klassischen Naturwissenschaft. „Die Fakten“ der Evolution (siehe das obige Zitat von B. Körner) in reiner Form gibt es nicht. Die Gründerin der Gustav-Siewerth-Akademie, Alma von Stockhausen, hat in ihren Schriften deutlich herausgearbeitet, dass lange vor Darwin das „Entwicklungsdenken an die Stelle von Metaphysik und Offenbarung getreten ist“ (Alma v. Stockhausen: Die Inkarnation des Logos – der Angelpunkt der Denkgeschichte, Gustav-Siewerth-Akademie 2006). Die Evolutionstheorie war also bereits philosophisch vorbereitet und ist so mit einem Geburtsfehler behaftet. Alle Aussagen der Evolutionstheorie, besonders aber deren Auswahl, erfolgen in einem vorgegebenen Deutungsrahmen. Diese historische Herkunft der Evolutionstheorie, deren monistisch-materialistische Prägung durch Ernst Haeckel zudem nach wie vor deutlich zu spüren ist, hat bis heute schwerwiegende Auswirkungen auf die verbreiteten Schulbücher, in denen besonders das Menschenbild ganz einseitig evolutionistisch geprägt ist. Das betrifft nachweislich unter anderem die gesamte Kultur einschließlich der Religion, die Erkenntnistheorie, die Ethik, das Sozialverhalten, die Sexualkunde und so weiter. Es wird ausdrücklich betont, dem Menschen komme in der Natur keine „Sonderstellung“ zu. Wenn im Leserbrief die Einsicht Ernst Mayrs zitiert wird, der Altruismus gegenüber Fremden könne sich nicht auf die natürliche Selektion berufen, er werde von der natürlichen Selektion nicht begünstigt, so nutzt das gar nichts. In Schulbüchern wird die Ethik trotzdem als autonom und mittels des Modells des sogenannten „reziproken Altruismus“ rein evolutionistisch erklärt. Diese Tendenz vieler Schulbücher ist kein Zufall. Sie ist von einflussreichen Kräften gewollt. Leider wird die Gefahr des materialistischen Evolutionismus im Leserbrief kaum thematisiert. So sagte zum Beispiel der oben erwähnte A. Kutschera, Papst Johannes Paul II. sei „von einer Akzeptanz der naturalistischen (,geistlosen‘) Denkweise des modernen Evolutionisten ... weit entfernt. Das wird sich auch nicht ändern, da die Katholiken durch Akzeptanz des Naturalismus ihre Glaubensbasis aufgeben müssten.“ Es geht diesen Kräften auch nicht etwa nur um die Einhaltung bestimmter Kriterien von Wissenschaftlichkeit, wie zum Beispiel der Text „Sinn und Sinnlichkeit: Die frohe Botschaft des Hedonismus“ von Michael Schmidt-Salomon (siehe www.giordano-bruno.stiftung.de) nur allzu deutlich zum Ausdruck bringt. Wenn nun die weltanschauliche Deutung so eng mit der Evolutionstheorie verschränkt ist, dass das Ziel, sie aus der Lehre herauszuhalten, unerreichbar wird, dann sollte man wohl neben dem materialistischen Naturalismus alternativ die christliche (oder auch allgemeiner die monotheistische) Schöpfungslehre thematisieren dürfen, ohne sofort als „Kreationist“ angeprangert zu werden. Leider wird im Leserbrief bezüglich der Ministerin Wolff das diesen Vorwurf nahelegende Wort „Schöpfungsgeschichte“ gebraucht, von dem eine Schöpfungslehre wohl zu unterscheiden ist. Sie hatte gefordert, „in einem modernen Biologieunterricht sollten auch die Grenzen naturwissenschaftlich gesicherter Erkenntnis sowie theologische und philosophische Fragen nach dem Sinn des Seins und der Existenz von Welt und Menschen eine Rolle spielen.“ In ihrem Protestbrief schrieben Kutschera und Gesinnungsgenossen entsprechend deutlich: „Besteht der Wunsch, Evolutionsvorgänge im Sinne einer Schöpfung zu verstehen, so darf dies unseres Erachtens nur im Religionsunterricht geschehen. Biologielehrer sind nicht dazu qualifiziert, sich zu theologischen Fragen zu äußern.“ Hierbei ist zum Beispiel zu bedenken, dass das Auftreten von wirklich Neuem, wie Innerlichkeit oder Bewusstsein, nach Robert Spaemann die Erklärungsmöglichkeiten von Evolutionsbiologen sprengt (siehe zum Beispiel „Fantastische Annahmen“, Wirtschaftswoche, 6.8.2007). So etwas muss auch im Biologieunterricht thematisiert werden dürfen. Die einseitige Schuldzuweisung wegen der gegenwärtigen Kontroversen an den „Kreationismus“ und das Wohlverhalten gegenüber dem Evolutionismus verfestigt die leider weitgehende Vorherrschaft dieser Ideologie an unseren Schulen und in den Massenmedien. Eine solche „Beruhigung“ können wir nicht wünschen. Eine Beruhigung in dem vom Leserbriefschreiber nahegelegten Sinne einer Trennung von komplementären Sichtweisen wird sich als Illusion erweisen.
Prof. Dr.-Ing. Lutz Sperling, 39106 Magdeburg
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Das Konradsblatt, Leserbriefredaktion, 9.8.2007 Fax: 0721-9545-210, Tel: 0721-9545-201 76189, Karlsruhe, redaktion@konradsblatt.de
Re: Klaus Nientiedt: "Keine Alternative", Konradsblatt, Nr. 31, 5. August 2007, Seite 2.
"Eine Alternative"
Klaus Nientiedt schreibt in seinem Artikel "Keine Alternative": "Wird Europa nun auch von einem Kreationismusstreit heimgesucht?" Es ist ja nun wohl höchste Zeit, dass "dieses Thema" und die dazugehörigen "Denkaufgaben" auch "hier zu Lande" endlich einmal "virulent sein" mögen, besprochen und angegriffen werden. In USA geschah dies schon seit Jahrzehnten. Die meisten Europäer haben es nur noch nicht bemerkt, oder wollten es nicht bemerken. Im folgenden wird der Versuch gemacht "eine Alternative" vorzustellen, die jeden "Streit" unnötig machen sollte. Denn beide Seiten können nämlich dieser Alternative zustimmen. Stefan Dietrich weist in seinem Artikel "Formen des Nichtwissens" (FAZ, 9.7.2007, S.1) erklärend darauf hin, dass der Streit zwischen Anhängern der Schöpfungslehre und der Evolutionstheorie kein Streit zwischen Glaube und Naturwissenschaft ist, sondern ein Streit von Glaube gegen Glaube. Unübertreffbar beschreibt er die Sachlage: "Während ihr (Frau Wolffs) Gedanke skandalisiert wird, regen sich nicht einmal die Kirchen darüber auf, dass unsere Kinder in der Schule oft mit einem platten Biologismus traktiert werden, der nichts anderes ist als Kreationismus mit umgekehrten Vorzeichen, nämlich der Glaube, die Nichtexistenz Gottes sei wissenschaftlich bewiesen." Dieses Zitat ist es wert, aufgehoben zu werden für alle Zeiten. Es wird behauptet: "Evolution ist eine bewiesene Tatsache" . (FAZ, 29.6.2007, S. 1,2). Dies gilt höchstens für den Bereich der sogenannten "Mikro-Evolution", die beschreibt wie sich schon existierende biologische Systeme verhalten: Frage "Wie?". Mikro-Evolution ist praktisch die echte Wissenschaft der Biologie. Niemand hat ein Problem mit echter Biologie oder Mikro-Evolution. Im Gegensatz hierzu versucht die "Makro-Evolution" zu erklären, wie komplexe biologische Systeme entstanden sind: Frage "Woher?" Makro-Evolution ist nie wissenschaftlich bewiesen worden. Multi-Milliardär Bill Gates, Gründer von Microsoft, der wohl mehr als jeder andere sich mit Computer-Programmen auskennt, hat gesagt: "Die menschliche DNS (DNA) ist einem Computerprogramm vergleichbar, nur ist sie viel komplexer als alle Software, die bisher geschrieben wurde." (W. Overhoff: "Der große Paradigmen- wechsel - Schöpfungslehre - Evolutionslehre.", MGS-Verlag, 2006, Seite 132). Kein Wissenschaftler und kein Evolutionsbiologe hat je wissenschaftlich erklärt, woher das äußerst komplexe Computer-Programm bestehend aus mehr als drei Milliarden Bits/Bytes auf einem einzigen DNS-DNA Doppel-Helix Molekül herkommt, oder wer es geschrieben hat. Solange dies nicht geschehen ist, kann niemand behaupten, Makro-Evolution "sei eine bewiesene Tatsache". oder eine "Wissenschaft". Das heißt: Makro-Evolution ist bis dahin ein "Mythos", auch ein Glaube, auch eine Religion. Der "Zufall" schreibt keine Computerprogramme, auch nicht in Milliarden von Jahren, dies kann nur eine Intelligenz. Man benötigt keine Bibel um die Löcher in der Evolutionstheorie zu finden. Die "Einheit der Wirklichkeit" (Spaemann), in der die Menschheit lebt, offenbart sich in zwei Formen: Es gibt die natur-gemachte Wirklichkeit und die von Menschen geschaffene Wirklichkeit. Letztere besteht aus Milliarden von Dingen und Systemen, die alle durch "Intelligent Design" (ID) geschaffen wurden: Pyramiden, Nägel, Schrauben, Computer, Laptops, Handys, Autos, B-787, Backsteine, Zahnbürsten, Papier, Möbel, soziale Systeme, Schulen, usw., einfach alles, was uns umgibt. Nun, ID ist etwas, was die Evolutionsgläubigen gar nicht mögen. Sie sollten daher doch wenigstens ein Ding nennen, das nicht durch ID entstanden ist. Es ist geradezu eine Ironie der Geschichte, dass in einem Zeitalter, in dem die Menschheit produktiver ist als je zuvor und Milliarden von Menschen Tag für Tag in harter Geistes- und Hand-Arbeit "Intelligent Design" betreiben, das ID-Konzept von Evolutionsgläubigen abgelehnt wird, obwohl sie doch auch überall von ID-Projekten umgeben sind und gar nicht leben, arbeiten, philosophieren und schreiben könnten ohne ID. Alles von Menschen Geschaffene basiert auf ID. Und nun wollen uns die Makro-Evolutionsgläubigen sagen, dass die Entstehung der viel komplizierteren naturgemachten Dinge wie Pflanzen, Tiere, Menschen auf einem völlig anderen Konzept wie "Zufall, Mutation, Selektion, Notwendigkeit" usw. beruhen soll. Es ist nun meines Erachtens unwahrscheinlich, undenkbar und unglaubwürdig, dass die erwähnten zwei Wirklichkeiten auf völlig verschiedenen Konzepten, nämlich Evolution und Intelligent Design, beruhen sollen und können. Schließlich gibt es die "Einheit der Wirklichkeit" (Spaemann). Schlußfolgerung: Makro-Evolution ist keine wissenschaftlich bewiesene Tatsache. Sie darf also nicht als "Wissenschaft" bezeichnet werden. Mikro-Evolution ist die Wissenschaft der Biologie, Makro-Evolution ist ein Glaube, Teil einer Religion. Ein Evolutionsbiologe schloss seinen Vortrag mit dem Motto: "Alles ist Evolution". In Zukunft wird mindestens ein Großteil der Menschheit sagen: "Alles ist Intelligent Design", vom Giga-Projekt Airbus 380, der B-787, dem Apple iPhone, dem Bleistift bis zum Computer-Programm gespeichert auf einem DNS-DNA Nano-Molekül des Menschen oder einer Blume. Mehr zum Thema: Michael Behe: "Darwins Black Box - Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie", Resch-Verlag, 2007. Mit freundlichen Grüßen, Dr.-Ing. Otward Müller, Aeschenweg 19, (07531-808602) D-78464 Konstanz, LTEMueller@aol.com
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Christ in der Gegenwart Leserbriefredaktion, 9.8.2007 Fax: 0761-2717-243, Tel: 0761-2717-276 79104 Freiburg cig@herder.de
Re: "Deutscher Kreationismus-Streit: Mehr Religion in die Biologie?" CiG, Nr. 28/07, Seite 226.
Makro-Evolution = Glaube
Im sogenannten „Kreationismus-Streit" geht es keineswegs um „Wissenschaft und Glaube", die „nicht vermischt werden dürften" sondern es geht um „Glaube" gegen „Glaube". Im staatlichen Biologie-Unterricht in USA und vielen europäischen Ländern werden die Wissenschaft der Biologie (Mikroevolution) längst fest vermischt mit dem Glauben der Makroevolution, für die es keine wissenschaftlichen Beweise gibt und die selbst eine Religion darstellt. Das heißt, die wissenschaftlich nie bewiesene Makroevolution wird von den Evolutionsgläubigen als „Wissenschaft" ausgeben. Dagegen wehren sich nun viele Leute mit vollem Recht. Man sollte diese Sachlage endlich auch in Europa erkennen. Es ist ja nun wohl höchste Zeit, dass dieses Thema und die dazugehörigen Denkaufgaben auch hier zu Lande endlich einmal virulent sein mögen, besprochen und angegriffen werden. In USA geschah dies schon seit Jahrzehnten. Die meisten Europäer haben es nur noch nicht bemerkt, oder wollten es nicht bemerken. Im folgenden wird der Versuch gemacht "eine Alternative" vorzustellen, die jeden "Streit" unnötig machen sollte. Denn beide Seiten können nämlich dieser Alternative zustimmen. Stefan Dietrich erklärt in seinem Artikel "Formen des Nichtwissens" (FAZ, 9.7.2007, S.1) den gesamten Sachverhalt am besten. Er weist ebenfalls darauf hin, dass der Streit zwischen Anhängern der Schöpfungslehre und der Evolutionstheorie kein Streit zwischen Glaube und Naturwissenschaft ist, sondern ein Streit von Glaube gegen Glaube. Unübertreffbar beschreibt er die Sachlage: "Während ihr (Frau Wolffs) Gedanke skandalisiert wird, regen sich nicht einmal die Kirchen darüber auf, dass unsere Kinder in der Schule oft mit einem platten Biologismus traktiert werden, der nichts anderes ist als Kreationismus mit umgekehrten Vorzeichen, nämlich der Glaube, die Nichtexistenz Gottes sei wissenschaftlich bewiesen." Dieses Zitat ist es wert, aufgehoben zu werden für alle Zeiten. Es wird behauptet: "Evolution ist eine bewiesene Tatsache" . (FAZ, 29.6.2007, S. 1,2). Dies gilt höchstens für den Bereich der sogenannten "Mikro-Evolution", die beschreibt wie sich schon existierende biologische Systeme verhalten: Frage "Wie?". Mikro-Evolution ist praktisch die echte Wissenschaft der Biologie. Niemand hat ein Problem mit echter Biologie oder Mikro-Evolution. Im Gegensatz hierzu versucht die "Makro-Evolution" zu erklären, wie komplexe biologische Systeme entstanden sind: Frage "Woher?" Makro-Evolution ist nie wissenschaftlich bewiesen worden. Multi-Milliardär Bill Gates, Gründer von Microsoft, der wohl mehr als jeder andere sich mit Computer-Programmen auskennt, hat gesagt: "Die menschliche DNS (DNA) ist einem Computerprogramm vergleichbar, nur ist sie viel komplexer als alle Software, die bisher geschrieben wurde." (W. Overhoff: "Der große Paradigmen- wechsel - Schöpfungslehre - Evolutionslehre.", MGS-Verlag, 2006, Seite 132). Kein Wissenschaftler und kein Evolutionsbiologe hat je wissenschaftlich erklärt, woher das äußerst komplexe Computer-Programm bestehend aus mehr als drei Milliarden Bits/Bytes auf einem einzigen DNS-DNA Doppel-Helix-Molekül herkommt, oder wer es geschrieben hat. Solange dies nicht geschehen ist, kann niemand behaupten, Makro-Evolution "sei eine bewiesene Tatsache". oder eine "Wissenschaft". Das heißt: Makro-Evolution ist bis dahin ein "Mythos", auch ein Glaube, auch eine Religion. Der "Zufall" schreibt keine Computerprogramme, auch nicht in Milliarden von Jahren, dies kann nur eine Intelligenz. Man benötigt keine Bibel um die Löcher in der Evolutionstheorie zu finden und zu sehen. Die "Einheit der Wirklichkeit" (Spaemann), in der die Menschheit lebt, offenbart sich in zwei Formen: Es gibt die natur-gemachte Wirklichkeit und die von Menschen geschaffene Wirklichkeit. Letztere besteht aus Milliarden von Dingen und Systemen, die alle durch "Intelligent Design" (ID) geschaffen wurden: Pyramiden, Nägel, Schrauben, Computer, Laptops, Handys, Autos, B-787, Backsteine, Zahnbürsten, Papier, Möbel, soziale Systeme, Schulen, usw., einfach alles, was uns umgibt. Nun, ID ist etwas, was die Evolutionsgläubigen gar nicht mögen. Sie sollten daher doch wenigstens ein Ding nennen, das nicht durch ID entstanden ist. Es ist geradezu eine Ironie der Geschichte, dass in einem Zeitalter, in dem die Menschheit produktiver ist als je zuvor und Milliarden von Menschen Tag für Tag in harter Geistes- und Hand-Arbeit "Intelligent Design" betreiben, das ID-Konzept von Evolutionsgläubigen abgelehnt wird, obwohl sie doch auch überall von ID-Projekten umgeben sind und gar nicht leben, arbeiten, philosophieren und schreiben könnten ohne ID. Alles von Menschen Geschaffene basiert auf ID. Und nun wollen uns die Makro-Evolutionsgläubigen sagen, dass die Entstehung der viel komplizierteren naturgemachten Dinge wie Pflanzen, Tiere, Menschen auf einem völlig anderen Konzept wie "Zufall, Mutation, Selektion, Notwendigkeit" usw. beruhen soll. Es ist nun meines Erachtens unwahrscheinlich, undenkbar und unglaubwürdig, dass die erwähnten zwei Wirklichkeiten auf völlig verschiedenen Konzepten, nämlich Evolution und Intelligent Design, beruhen sollen und können. Schließlich gibt es die "Einheit der Wirklichkeit" (Spaemann). Schlußfolgerung: Makro-Evolution ist keine wissenschaftlich bewiesene Tatsache. Sie darf also nicht als "Wissenschaft" bezeichnet werden. Mikro-Evolution ist die Wissenschaft der Biologie, Makro-Evolution ist ein Glaube, Teil einer Religion. Ein Evolutionsbiologe schloss seinen Vortrag mit dem Motto: "Alles ist Evolution". In Zukunft wird mindestens ein Großteil der Menschheit sagen: "Alles ist Intelligent Design", vom Giga-Projekt Airbus 380, der B-787, dem Apple iPhone, dem Bleistift bis zum Computer-Programm gespeichert auf einem DNS-DNA Nano-Molekül des Menschen oder einer Blume. Mehr zum Thema: Michael Behe: "Darwins Black Box - Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie", Resch-Verlag, 2007. Mit freundlichen Grüßen, Dr.-Ing. Otward Müller, Aeschenweg 19, (07531-808602) D-78464 Konstanz, LTEMueller@aol.com
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FAZ, Frankfurter Allgemeine Zeitung 28.8. 2007 Leserbriefredaktion, Leserbriefe@faz.de Fax: 069-7591-1743, Tel: 069-7591-0 60267 Frankfurt am Main
Re: FAZ, 27.8.2007, S. 35: Christian Schwägerl: "Keine Angst vor Käfern - Bischof Wolfgang Huber warnt vor dem Kreationismus", S. 7, Alexander Reuter: "Evolution als Hypothese".
„Intelligent Design" - Eine Alternative
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, warnt vor dem Kreationismus und sagt: "Ich habe überhaupt keine Angst vor Darwin". (FAZ, 27.8.2007, S. 35). Wahrscheinlich kennt er keine wirkliche Alternative. Das Konzept des "intelligenten Designs" (ID) behauptet nicht "Eingriffe eines Schöpfers auf größerer Zeitskala", die in "Wahrheit den Glauben schwächten". ID macht keine Aussagen über den "Designer", sondern stellt eine ernstzunehmende Alternative zur Evolutions-Hypothese dar. Mikro-Evolution beschreibt Änderungen in existierenden biologischen Systemen und ist daher die Wissenschaft der Biologie. Niemand hat ein Problem mit echter Biologie. Im Gegensatz hierzu versucht die "Makro-Evolution" zu erklären, wie komplexe biologische Systeme entstanden sind. Makro-Evolution ist nie wissenschaftlich bewiesen worden. Multi-Milliardär Bill Gates, Gründer von Microsoft, der wohl mehr als jeder andere sich mit Computer-Programmen auskennt, hat gesagt: "Die menschliche DNS (DNA) ist einem Computerprogramm vergleichbar, nur ist sie viel komplexer als alle Software, die bisher geschrieben wurde." (W. Overhoff: "Der große Paradigmenwechsel", 2006, Seite 132). Kein Wissenschaftler und kein Evolutionsbiologe hat je wissenschaftlich erklärt, woher das äußerst komplexe Computer-Programm bestehend aus mehr als drei Milliarden Bits/Bytes auf einem einzigen DNS-DNA Molekül herkommt, oder wer es geschrieben hat. Solange dies nicht geschehen ist, kann niemand behaupten, Makro-Evolution "sei eine bewiesene Tatsache". oder eine "Wissenschaft". Das heißt: Makro-Evolution ist bis dahin ein "Mythos", auch ein Glaube, auch eine Religion. Der "Zufall" schreibt keine Computerprogramme, auch nicht in Milliarden von Jahren, dies kann nur eine Intelligenz. Man benötigt keine Bibel um die Löcher in der Evolutionstheorie zu finden. Die "Einheit der Wirklichkeit" (Spaemann), in der die Menschheit lebt, offenbart sich in zwei Formen: Es gibt die natur-gemachte Wirklichkeit und die von Menschen geschaffene Wirklichkeit. Letztere besteht aus Milliarden von Dingen und Systemen, die alle durch "Intelligent Design" (ID) geschaffen wurden: Pyramiden, Nägel, Schrauben, Computer, Laptops, Handys, Autos, B-787, Backsteine, Zahnbürsten, Papier, Möbel, soziale Systeme, usw., einfach alles, was uns umgibt. Nun, ID ist etwas, was die Evolutionsgläubigen gar nicht mögen: Siehe Bischof Huber. Sie sollten daher doch wenigstens ein Ding nennen, das nicht durch ID entstanden ist. Es ist geradezu eine Ironie der Geschichte, dass in einem Zeitalter, in dem die Menschheit produktiver ist als je zuvor und Milliarden von Menschen Tag für Tag in harter Geistes- und Hand-Arbeit "Intelligent Design" betreiben, das ID-Konzept von Evolutionsgläubigen abgelehnt wird, obwohl sie doch auch überall von ID-Projekten umgeben sind und gar nicht leben, arbeiten, philosophieren und schreiben könnten ohne ID. Alles von Menschen Geschaffene basiert auf ID. Und nun wollen uns die Makro-Evolutionsgläubigen sagen, dass die Entstehung der viel komplizierteren naturgemachten Dinge wie Pflanzen, Tiere, Menschen auf einem völlig anderen Konzept wie "Zufall, Mutation, Selektion, Notwendigkeit" usw. beruhen soll. Es ist nun meines Erachtens unwahrscheinlich, undenkbar und unglaubwürdig, dass die erwähnten zwei Wirklichkeiten auf völlig verschiedenen Konzepten, nämlich Evolution und Intelligent Design, beruhen sollen. Schlußfolgerung: Makro-Evolution ist keine wissenschaftlich bewiesene Tatsache. Sie sollte also nicht als "Wissenschaft" bezeichnet werden. Mikro-Evolution ist die Wissenschaft der Biologie, Makro-Evolution ist ein Glaube, Teil einer Religion. In Zukunft wird mindestens ein Großteil der Menschheit sagen: "Alles ist Intelligent Design", vom Giga-Projekt Airbus 380, dem Apple iPhone, dem Bleistift bis zum Computer-Programm gespeichert auf einem DNS-DNA Nano-Molekül des Menschen oder einer Blume. Mehr zum Thema: Michael Behe: "Darwins Black Box - Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie", Resch-Verlag, 2007. Mit freundlichen Grüßen, Dr.-Ing. Otward Müller, Aeschenweg 19, (07531-808602) D-78464 Konstanz, LTEMueller@aol.com
Viele verlieren ihren Glauben
Deutsche Tagespost vom 23.08.2007
Zu „Fragen gibt es noch genug“, Karl Kardinal Lehmann zur Debatte über die Schöpfungslehre im Biologie-Unterricht (Die Tagespost vom 21. August): Der Kardinal stellt in diesem Interview viele wichtige Fakten klar heraus. Da das Thema der Biologie-Unterricht an unseren Schulen ist, muss aber leider bezweifelt werden, dass es den von diesem Unterricht Betroffenen eine Hilfe bei der Abwehr atheistischer weltanschaulicher Indoktrination darstellt, durch die nachweislich viele ihren Glauben verlieren. Diese Grenzüberschreitung von der Naturwissenschaft ins Weltanschauliche lässt sich an Evolutionsschulbüchern klar nachweisen. Im Zusammenhang mit der Evolution sind weltanschauliche Fragen allerdings so naheliegend, dass ihre völlige Ausklammerung aus dem Unterricht kaum zu erwarten ist. Unter diesen Umständen ist kirchlicherseits darauf zu dringen, dass dies nicht einseitig atheistisch-materialistisch geschieht, sondern dass auch der Schöpfungsglaube als Alternative Berücksichtigung findet. Dazu Stellung zu beziehen, ist legitime Aufgabe unserer Bischöfe.
Natürlich ist die Position von Bischof Mixa „bei näherem Zusehen differenzierter“ als in den teils entstellenden Medienberichten dargestellt. Deswegen aber „keine Stellungnahme“ abzugeben, ist wahrlich nicht die Unterstützung seines Amtsbruders, die man von Kardinal Lehmann hätte erhoffen können. Dass die Evolutionslehre „lange Zeit auch mit ungeprüften weltanschaulichen Voraussetzungen belastet“ war, wird zwar im Interview deutlich gemacht. Dass die „heutige Evolutionslehre ...bei fast allen Vertretern weit darüber hinaus gekommen ist“, darf dagegen ernsthaft bezweifelt werden. Kardinal Lehmann findet es „also gut, wenn sich der ,Evolutionismus‘ bescheidet“ und „bei seinen nachprüfbaren Einsichten bleibt“. Sogar im Religionsunterricht sollen „die verlässlichen Ergebnisse der biologischen Abstammungslehre in Erinnerung“ gerufen werden.
Wer sich intensiver mit der Situation auseinandergesetzt hat, weiß, dass der Streit gerade um diese Frage der Verlässlichkeit und Nachprüfbarkeit im Detail geht. Als wesentliches Beispiel der „Auseinandersetzung der Theologie mit einem evolutiven Weltverständnis“ wird dann als erster Teilhard de Chardin hervorgehoben, und es werden weitere von ihm beeinflusste Persönlichkeiten wie Karl Rahner und Christian Kummer empfohlen. Teilhard kann mit seiner originellen, umstürzenden Vision aber niemals für „die Theologie“ stehen. Zum Beleg kann an dieser Stelle nur ein Zitat von ihm angeführt werden: „Wie ich zu sagen pflege, ist die Synthese aus dem christlichen Gott (dem Gott von oben) und dem marxistischen Gott (dem Gott von vorne), der einzige Gott, den wir von nun an im Geist und in der Wahrheit anbeten können.“ Dass er sich wesentlich von der verbindlichen Lehre der Kirche entfernt hat, wird einerseits von atheistischer Seite gern für ihre Zwecke instrumentalisiert und schwächt andererseits die Position der Gläubigen in der weltanschaulichen Auseinandersetzung. Äußerst befremdlich ist, dass der Kardinal als Beispiel für die „philosophische Reflexion über die Evolution“ auch Franz Wuketits nennt, kommt dieser doch zu folgendem mit vielen ähnlichen militanten Zitaten belegbaren Ergebnis: „Die Erkenntnisse der Biologie in den letzten Jahrzehnten machen immer deutlicher, dass nicht nur Evolutionstheorie und Schöpfungsglaube, sondern grundsätzlich Biologie und Religion unvereinbar sind.“ Folgerichtig fordert er für den Schulunterricht: „Erstens sind (Natur-)Wissenschaft und Religion nicht nur voneinander verschieden, sondern auch unvereinbar, so dass sie nicht als einander ergänzende Denkweisen unterrichtet werden sollten.“
Lassen wir uns nicht dazu verleiten, in Akademien und ähnlichen Einrichtungen freundlichen Austausch mit den Atheisten zu pflegen, eilfertig eine gemeinsame Position gegen den „Kreationismus“ zu betonen, uns mit Genugtuung von „der Wissenschaft“ akzeptiert zu fühlen und ihnen in Schulen und Massenmedien die Opfer ihrer Agitation hilflos zu überlassen!
Prof. Dr.-Ing. habil. Lutz Sperling, 39106 Magdeburg.
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Redaktion Konradsblatt Rudolf-Freytag-Straße 6 Postfach 210248 76182 Karlsruhe Fax: 0721-9545-210 Redaktion@konradsbatt.de 20.7.2007
Re: Konradsblatt, 29, 2007, S. 4, Mixa, Wolff: Aufnahme der biblischen Schöpfungslehre in den Biologieunterricht.
Sehr geehrte Redaktion: Anbei ein Beitrag.
Intelligent Design im Biologieunterricht
Das Konradsblatt berichtet (29, 22.7.2007, S. 4): "Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat sich für die Aufnahme der biblischen Schöpfungslehre in den Biologieunterricht ausgesprochen und unterstützt damit die Forderung der hessischen Kultusministerin Karin Wolff (CDU)". Wer sich für dieses Thema interessiert und wissen will, um was es hier überhaupt geht, sollte zwei Bücher lesen: Endlich, etwa 10 Jahre zu spät, erschien nun zum zur Zeit heißen Thema Intelligent Design (ID) und Evolution (Karin Wolff) ein wichtiges Buch in deutscher Übersetzung: Michael Behe: "Darwins Black Box - Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie". (Resch Verlag, 2007, München, € 24.90). Wer auf diesem Gebiet mitreden und mitschreiben will, sollte dieses Buch gelesen haben. Es enthält noch einen Beitrag über die Entwicklung der Biochemie im vergangenen Jahrzehnt. Behe ist ein Mitbegründer des ID. Die Komplexität, die man in Darwins Black Box gefunden hat, gehört ganz sicher in den Biologieunterricht und hat nicht direkt etwas mit Religion oder der Bible zu tun. Dem interessierten Leser wird auch folgendes Buch empfohlen: Wilhelm Overhoff: "Der große Paradigmenwechsel - Schöpfungslehre - Evolution". (MGS-Verlag, 2006, Traunstein). In dieser Schrift wird aufgezeigt, dass der behauptete Selbstorganisatiosprozess der Materie bis zum Menschen hin nicht auf Fakten gründet, sondern philosophischer Natur ist.
Mit freundlichen Grüßen Dr.-Ing. Otward Müller Aeschenweg 19 78464 Konstanz T/F 07531-808602 LTEMueller@aol.com
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Die Tagespost Leserbriefredaktion Postfach 5460 Dominikanerplatz 8 Fax: 0931-308-63-33 Tel: 0931-308-63-36 info@die-tagespost.com D-97004 Würzburg 20.7.2007
Re: DT 14.7.2007, S. 14, Alexander Riebel: "Der Traum von genetischer Fitness - Die ‘evolutionäre Ethik’ will die Kultur mit der Evolutionstheorie begründen"
Sehr geehrte Leserbriefredaktion: Anbei ein Beitrag:
Evolutionstheorie
Endlich, etwa 10 Jahre zu spät, erschien nun zum zur Zeit heißen Thema Intelligent Design (ID) und Evolution (Karin Wolff) ein wichtiges Buch in deutscher Übersetzung: Michael Behe: "Darwins Black Box - Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie". (Resch Verlag, 2007, München, € 24.90). Wer auf diesem Gebiet mitreden und mitschreiben will, sollte dieses Buch gelesen haben. Es enthält noch einen Beitrag über die Entwicklung der Biochemie im vergangenen Jahrzehnt. Behe ist ein Mitbegründer des ID. Dem interessierten Leser wird auch folgendes Buch empfohlen: Wilhelm Overhoff: "Der große Paradigmenwechsel - Schöpfungslehre - Evolution". (MGS-Verlag, 2006, Traunstein). In dieser Schrift wird aufgezeigt, dass der behauptete Selbstorganisatiosprozess der Materie bis zum Menschen hin nicht auf Fakten gründet, sondern philosophischer Natur ist.
Mit freundlichen Grüßen Dr.-Ing. Otward Müller Aeschenweg 19 78464 Konstanz T/F 07531-808602 LTEMueller@aol.comSüdkurier, Medienhaus Max-Strohmeyer-Straße 180 78467 Konstanz Leserbrief Redaktion, leserbriefe@suedkurier.de Fax 999-1485 8.7.2007
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Zur Debatte um Evolutionismus und Schöpfungsglaube – „Bischof warnt Wissenschaftler“ Kein Streit zwischen Glaube und Natur
Die Tagespost vom 16.08.2007 Dr.-Ing. Otward Müller, 78464 Konstanz
Zum Beitrag „Bischof warnt Wissenschaftler“ (DT vom 7. August): Stefan Dietrich weist in seinem Artikel „Formen des Nichtwissens“ (FAZ, 9. Juli) erklärend darauf hin, dass der Streit zwischen Anhängern der Schöpfungslehre und der Evolutionstheorie kein Streit zwischen Glaube und Naturwissenschaft ist, sondern ein Streit von Glaube gegen Glaube. Unübertreffbar beschreibt er die Sachlage: „Während ihr (Frau Wolffs) Gedanke skandalisiert wird, regen sich nicht einmal die Kirchen darüber auf, dass unsere Kinder in der Schule oft mit einem platten Biologismus traktiert werden, der nichts anderes ist als Kreationismus mit umgekehrtem Vorzeichen, nämlich der Glaube, die Nichtexistenz Gottes sei wissenschaftlich bewiesen.“ Dieses Zitat ist es wert, aufgehoben zu werden. Es wird behauptet: „Evolution sei eine bewiesene Tatsache“. Dies gilt höchstens für den Bereich der sogenannten „Mikro-Evolution“, die beschreibt, wie sich schon existierende biologische Systeme verhalten: Frage „Wie?“. Mikro-Evolution ist praktisch die echte Wissenschaft der Biologie. Niemand hat ein Problem mit echter Biologie oder Mikro-Evolution. Im Gegensatz hierzu versucht die „Makro-Evolution“ zu erklären, wie komplexe biologische Systeme entstanden sind: Frage „Woher?“ Makro-Evolution ist nie wissenschaftlich bewiesen worden. Multi-Milliardär Bill Gates, Gründer von Microsoft, der wohl mehr als jeder andere sich mit Computer-Programmen auskennt, hat gesagt: „Die menschliche DNS (DNA) ist einem Computerprogramm vergleichbar, nur ist sie viel komplexer als alle Software, die bisher geschrieben wurde.“ (W. Overhoff: „Der große Paradigmenwechsel“, 2006, Seite 132). Kein Wissenschaftler und kein Evolutionsbiologe hat je wissenschaftlich erklärt, woher das äußerst komplexe Computer-Programm bestehend aus mehr als drei Milliarden Bits/Bytes auf einem einzigen DNS-DNA Molekül herkommt, oder wer es geschrieben hat. Solange dies nicht geschehen ist, kann niemand behaupten, Makro-Evolution „sei eine bewiesene Tatsache“ oder eine „Wissenschaft“. Das heißt: Makro-Evolution ist bis dahin ein „Mythos“, auch ein Glaube, auch eine Religion. Der „Zufall“ schreibt keine Computerprogramme, auch nicht in Milliarden von Jahren, dies kann nur eine Intelligenz. Man benötigt keine Bibel, um die Löcher in der Evolutionstheorie zu finden. Die „Einheit der Wirklichkeit“ (Spaemann), in der die Menschheit lebt, offenbart sich in zwei Formen: Es gibt die natur-gemachte Wirklichkeit und die von Menschen geschaffene Wirklichkeit. Letztere besteht aus Milliarden von Dingen und Systemen, die alle durch „Intelligent Design“ (ID) geschaffen wurden: Pyramiden, Nägel, Schrauben, Computer, Laptops, Handys, Autos, B-787, Backsteine, Zahnbürsten, Papier, Möbel, soziale Systeme, usw., einfach alles, was uns umgibt. Nun, ID ist etwas, was die Evolutionsgläubigen gar nicht mögen. Sie sollten daher doch wenigstens ein Ding nennen, das nicht durch ID entstanden ist. Es ist geradezu eine Ironie der Geschichte, dass in einem Zeitalter, in dem die Menschheit produktiver ist als je zuvor und Milliarden von Menschen Tag für Tag in harter Geistes- und Hand-Arbeit „Intelligent Design“ betreiben, das ID-Konzept von Evolutionsgläubigen abgelehnt wird, obwohl sie doch auch überall von ID-Projekten umgeben sind und gar nicht leben, arbeiten, philosophieren und schreiben könnten ohne ID. Alles von Menschen Geschaffene basiert auf ID. Und nun wollen uns die Makro-Evolutionsgläubigen sagen, dass die Entstehung der viel komplizierteren naturgemachten Dinge wie Pflanzen, Tiere, Menschen auf einem völlig anderen Konzept wie „Zufall, Mutation, Selektion, Notwendigkeit“ usw. beruhen soll. Es ist nun meines Erachtens unwahrscheinlich, undenkbar und unglaubwürdig, dass die erwähnten zwei Wirklichkeiten auf völlig verschiedenen Konzepten, nämlich Evolution und Intelligent Design, beruhen sollen. Schlußfolgerung: Makro-Evolution ist keine wissenschaftlich bewiesene Tatsache. Sie darf also nicht als „Wissenschaft“ bezeichnet werden. Mikro-Evolution ist die Wissenschaft der Biologie, Makro-Evolution ist ein Glaube, Teil einer Religion. In Zukunft wird mindestens ein Großteil der Menschheit sagen: „Alles ist Intelligent Design“, vom Giga-Projekt Airbus 380, der B-787, dem Apple iPhone, dem Bleistift bis zum Computer-Programm gespeichert auf einem DNS-DNA Nano-Molekül des Menschen oder einer Blume. Mehr zum Thema: Michael Behe: „Darwins Black Box – Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie“, Resch-Verlag, 2007.
Mit freundlichen Grüßen, Dr.-Ing. Otward Müller Aeschenweg 19, (07531-808602) D-78464 Konstanz, LTEMueller@aol.com
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Zum Artikel: "Evolutionstheorie ist nicht widerlegt" - Makro-Evolution ist nicht bewiesen
"Die Aussage "Evolutionstheorie ist nicht widerlegt" bedarf einiger klärenden Kommentare. Mikro-Evolution, die beschreibt, wie sich schon existierende biologische Systeme verhalten, ist die Wissenschaft der Biologie. Makro-Evolution versucht zu erklären, wie komplexe biologische Systeme entstanden sind. Eine Makro-Evolution ist nie wissenschaftlich bewiesen worden.
Multi-Milliardär Bill Gates, Gründer von Microsoft, der mehr als jeder andere sich mit Computer-Programmen auskennt, hat gesagt: "Die menschliche DNA ist einem Computerprogramm vergleichbar, nur ist sie viel komplexer als alle Software, die bisher geschrieben wurde."
Kein Wissenschaftler hat je erklärt, woher das komplexe Computer-Programm bestehend aus mehr als drei Milliarden Bits/Bytes auf einem einzigen DNA Doppel-Helix-Molekül kommt. Solange dies nicht geschehen ist, kann niemand behaupten, Makro-Evolution "sei eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache" oder eine "Wissenschaft". Das heißt: Makro-Evolution ist bis dahin ein "Mythos", auch ein Glaube, auch eine Religion. Der "Zufall" schreibt keine Computerprogramme, auch nicht in Milliarden von Jahren, dies kann nur eine Intelligenz."
Dr.-Ing. Otward Müller, Konstanz
Süddeutsche Zeitung August 2007
***************************************************************************************** Leserbrief an die Fernsehzeitschrift “tv 14” , abgedruckt auch im “Ruf des Königs” (Zeitschrift der Societas Jesu et Mariae) Nr. 21 vom 1. Quartal 2007
Die Entstehung des Rinder- Wales
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Interesse habe ich in tv 14 20, 30. 9. bis 13. 10. 2006, Ihren Beitrag “Der Gigant” gelesen. Was Sie über den Blauwal schreiben, ist wirklich lesenswert. Doch dann schreiben Sie: ‘Vor 50 Millionen Jahren lebten die Ahnen des Blauwals noch als Vierbeiner auf dem Land und waren verwandt mit den Vorfahren des Rindes. Dann entdeckten sie ihre Leidenschaft für das Meer. Die Beine entwickelten sich zu Flossen, es wuchsen ihnen Barten statt Zähne ... usw.’. Haben Sie einmal kritisch geprüft, was Sie da geschrieben haben ? Da leben also vor 50 Millionen Jahren Rinder. Eines Tages kommt nun ein Rind, nehmen wir an, eine Kuh, auf den Einfall, im Meer leben zu wollen. Sollte diese Hypothese stimmen, müßte auf sämtliche auftauchenden Probleme eine zufriedenstellende Erklärung gefunden werden. Sollte auch nur ein einziges der aufgeführte Probleme unlösbar sein, wäre die ganze Hypothese Makulatur. 1. Rinder waren noch nie gute und ausdauernde Schwimmer - brauchen sie ja auch nicht zu sein. Wenn unsere Kuh nun immer weiter aufs Meer hinausschwimmt, wird sie bald ermüden. Schwimmt sie immer weiter, wird sie bald ertrinken. Selbst wenn sie es schaffte, den ganzen Tag zu schwimmen - ihre Beine hätten sich dann immer noch nicht zu Flossen entwickelt. Das wäre selbst dann nicht der Fall, wenn sie ihr ganzes Leben schwimmen könnte. Auch nach Jahrzehnten hätte sie immer noch Beine. Unsere Kuh würde also auf jeden Fall sterben, ohne Flossen entwickelt zu haben. Ende der Evolution zum Wal.
2. Sollte unsere Kuh nicht ertrinken, würde sie verdursten. Sie kann ja ihren Durst nicht mit Meerwasser stillen. Ende der Evolution zum Wal.
3. Sollte unsere Kuh es irgendwie schaffen, doch Meerwasser trinken zu können, würde ihr das nichts nützen - sie würde verhungern. Die Nahrung, die sie braucht, findet sie nicht im Meer. Krill, die Nahrung des Wals, kann sie nicht erreichen, da sie ja nicht tauchen kann. Könnte sie es, wäre das auch wieder nutzlos, da sich ihre Zähne nicht in einigen Tagen zu Barten umgeformt hätten. Außerdem könnte ihr Magen mit Krill nichts anfangen - der ist ja auf Pflanzenkost spezialisiert. Ende der Evolution zum Wal.
4. Es wäre gänzlich nutzlos, wenn unsere Kuh sich alleine auf den Weg zum Wal machte: Es müßte zu genau der gleichen Zeit und am selben Ort ein Stier auf die gleiche ausgefallene Idee gekommen sein und mit ihr zusamme ins Meer gehen. Für diesen Stier ergäben sich ebenfalls die unter 1 - 3 aufgeführten Schwierigkeiten. Außerdem: Wie sollte ein schwimmender Stier eine schwimmende Kuh decken ? Sollte es ihm wirklich gelingen, auf die Kuh zu gelangen, würde er sie unter Wasser drücken, so daß die Kuh ertrinken müßte. Ende der Evolution zum Wal.
5. Sollte die Kuh wirklich trächtig werden und kalben, würde das Kalb sofort ertrinken. Ende der Evolution zum Wal.
Die Hypothese, daß Rinder vor Jahrmillionen ins Meer gegangen seien und sich zu Walen entwickelt hätten, ist unbrauchbar. Unbewantwortet bleibt auch die Frage, was ein Rind dazu bewogen haben sollte, seinen natürlichen Lebensraum, für den es bestens angepaßt war, aufzugeben und in das ihm feindliche Meer zu gehen.
Sie wollen mit Ihren naturwissenschaftlichen Beiträgen sicherlich über Tatsachen informieren und nicht offensichtlich falsche Phantasien verbreiten. Wäre es nicht angebracht, den Ausrutscher zuzugeben und eine Richtigstellung zu veröffentlichen ?
Mit freundlichen Grüßen Nikolaus Vollmann, Karlsruhe
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