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Josè Gabriel Funés
Pater Josè Gabriel Funés (*1963) ist im Sommer 2006 von Papst Benedikt XVI. zum Direktor der päpstlichen Sternwarte "Specola" in Castel Gandolfo ernannt worden: Der Jesuit tritt das Erbe von P. George Coyne SJ an, heißt es in einer Erklärung des Heiligen Stuhl.
Die Vatikanische Sternwarte, die seit 1931 ihren Sitz in Castel Gandolfo, der Sommerresidenz des Papstes, hat, gilt als eine der ältesten der Welt. Jahrhunderte vor der offiziellen Gründung im Jahr 1891 berief Papst Gregor XIII. (1572-85) eine wissenschaftliche Kommission ein, die alle notwendigen Untersuchungen vornahm, um den liturgischen Kalender zu reformieren, was schließlich im Jahr 1582 auch geschah.
1981 wurde eine zweite päpstliche Forschungsstätte in den USA eingerichtet. "The Vatican Observatory Research Group" (VORG) in Tucson, US-Bundesstaat Arizona, gilt als eine der modernsten und fortschrittlichsten Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Astronomie. 1993 vollendete diese Sternwarte in Zusammenarbeit mit dem Steward Observatorium den Bau des "Vatican Advanced Technology Telescope" (VATT) auf dem Berg Graham, Arizona. Fachleuten sind sich darüber einig, dass dieser Platz einer der geeignetsten ist, um Sterne und Planeten zu beobachten.
P. Josè Gabriel Funés sagte in einem Gespräch mit der Vatikan-Zeitung L'Osservatore Romano, dass man durchaus an Aliens und an Gott glauben könne. Der Jesuitenpater Josè Gabriel Funés, der neben Theologie auch Astronomie studiert hat und in beiden Fächern promoviert ist leitet seit kurzem auf Wunsch Papst Benedikts XVI. die vatikanische Sternwarte, das weltweit älteste Observatorium (vgl. ZENIT vom 21. August 2006).
P. Funés wurde am 31. Januar 1963 in Córdoba (Argentinien) geboren und trat 1985 in die Gesellschaft Jesu ein. Fünf Jahre nach seiner Priesterweihe im Jahr 1995 promovierte der Ordenspriester an der Universität Padua in Astronomie. P. Funés verfasste mehrere Bücher über verschiedene Himmelskörper und hat bereits seit einiger Zeit mit seinem Vorgänger zusammengearbeitet P. George Coyne aus Baltimore zusammengearbeitet.
Gott habe diese Erde als Heimstatt der Menschen geschaffen und seinen Sohn gesandt, so der Pater. Aber nach der katholischen Lehre gäbe es keine Probleme, wenn auch andere Welten mit Leben existierten, das genauso weit fortgeschritten sei, wie das der Menschen auf unserem Planeten. Gott, der auf der Erde eine Vielzahl von Lebewesen geschaffen hat, könne durchaus auch andere Lebewesen in anderen Welten geschaffen haben. „Schließlich kennt man die Grenzen der göttlichen Kreativität nicht“, erklärte P. Josè Gabriel Funés.
„Und ebenso wie der heilige Franziskus von anderen Lebewesen als unseren Brüdern und Schwestern gesprochen hat“, so der argentinische Forscher, „kann man durchaus auch von möglichen Außerirdischen so sprechen, weil diese ja auch Teil der Schöpfung sind.“
Angesichts der Frage nach der Erlösung der Außerirdischen, erklärte der Jesuit, dass es ja durchaus sein könnte, dass diese intelligenten Wesen nicht von Gott abgefallen sind und „die vollkommene Freundschaft mit dem Schöpfer nicht verloren haben“. Im Fall der Teilhabe von Außerirdischen am Sündefall hätten auch sie in gewisser Weise Anteil an Gottes Barmherzigkeit, sagte der Geistliche. Der Leiter des Observatoriums in Castel Gandolfo bestätigte, dass die Astronomie „das Herz und den Geist öffnet". Die Welt sei endlich, so der Jesuit, zeitlich und räumlich.
Begonnen habe sie vermutlich mit dem Urknall vor 14 Milliarden Jahren; seither dehne sie sich aus. Die Bibel sei kein wissenschaftliches Buch, betonte P. Josè Gabriel Funés in diesem Zusammenhang. Sie sei schon so etwas wie eine Art Liebesbrief Gottes an die Menschheit. Die Theorie vom Urknall verbinde sich mit der Tatsache, dass Gott der Schöpfer des Universums ist und wir kein Produkt des Zufalls sind. Der Leiter des Vatikan-Observatoriums mit seinen Forschungsstandorten in Castel Gandolfo bei Rom und Tucson im US-Bundesstaat Arizona bestritt, dass die Astronomie eine atheistische Weltsicht fördere. „Die Sternwarte hat bewiesen: Glaube und ernsthafte Wissenschaft sind durchaus zu vereinen."
Wenn Sie auf eine dieser beiden Seiten unserer Webseite gehen Weltall Dr. Gonzalez , so wird Ihnen vielleicht deutlicher werden, wie immens weit Pater Funes an seiner wissenschaftlichen wie priesterlichen Aufgabe vorbeigeht - und umgekehrt, wieviel Gutes geschehen könnte, wenn dem nicht so wäre.
Wir möchten mit unseren sehr bescheidenen Mitteln als Laien dort subsidiär “einspringen”, wo zu viele Priester und kirchliche Institutionen ihrer Aufgabe nicht gerecht werden .
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