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Der Katholik Dr. Guillermo Gonzalez - links noch in Amt und Würden als Assistenzprofessor an der Iowa-State-University/USA - hat erfahren müssen, dass es im “offiziellen” Wissenschaftsbetrieb sehr gefährlich für die berufliche Laufbahn ist, den Anschein zu erwecken, den Schöpfergott auf irgendeine Weise wieder “einführen” zu wollen”. Er war bis Beginn 2008 Assistenprofessor für Astronomie an der Iowa State University. Eine solche Anstellung ist immer befristet und normalerweise die Vorstufe zu einer lebenslangen Stellung als Hochschulprofessor. Im Jahre 2007 verweigerte ihm die Universität diese endgültige Anstellung, was außer ihm nur 2 weiteren von 66 Assistenzprofessoren der Universität wiederfuhr.
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Eine solche Verweigerung einer endgültigen Anstellung ist im allgemeinen das Ende einer akademischen Laufbahn – um so mehr, als dies bei Dr. Gonzalez offenbar nicht aufgrund einer fehlenden fachlichen Qualifikation, sondern um die Autorenschaft von „The priveleged planet. How our place in the cosmos is designed for discovery” (Der Priveligierte Planet. Wie unser Ort im Weltall für Forschung geschaffen ist.“ handelte, ein Buch. Dieses Buch erwähnt zwar mit keinem Wort Kreationismus oder Intelligent Design, aber es hat als Grundthese, dass die Erde speziell dazu konstruiert wurde, in einem lebensfeindlichen Weltall höheres – d.h. nicht nur Mikroorganismen – Leben zu tragen.Es erwähnt mit keinem Wort die Evolutionstheorie, während ein anderes Buch, über das Sie hier mehr erfahren können, von Kollegen, mit denen Dr. Gonzalez zusammengearbeitet hat, genau dieselben astronomischen Befunde in einem strikt evolutionären Kontext präsentiert.Auf dieser Seite soll dargestellt werden, dass die überdurchschnittlich hohe fachliche Qualifikation von Dr. Gonzalez diese Entscheidung sachlich nicht gerechtfertigt erscheinen lässt, sondern dass vielmehr die Begleitumstände, Aussagen von Kollegen etc. klar darauf hindeuten, dass die Universität hier einen „impliziten“ Vertreter von Evolutionskritik oder Intelligent Design ausschalten wollte.
Die Qualifikation von Dr. Gonzalez: Nach seiner Promotion absolvierte er einen „Postdoc“, wie der Fachbegriff lautet. Sein damaliger Vorgesetzter Prof. David Lambert an der Universität Texas sagt über ihn „er zeigte sehr rasch seine Fähigkeiten und war einer der besten Postdocs, die ich bisher hatte.“ Er hat insgesamt 68 Fachartikel veröffentlicht – 350% mehr als die Fakultät in ihren Richtlinien verlangt. Er ist Mitautor eines „peer-reviewed“ College- Astrononmie- Lehrbuches erschienen bei Cambridge University Press mittlerweile in 2. Auflage. Für viele Fakultäten ist die Publikation eines solchen Buches bereits ein hinreichender Grund für die endgültige Anstellung als Professo. Seine 68 Fachartikel wurden 1638 mal in anderen Fachartikeln zitiert, das ist für einen Juniorprofessor eine außerordentlich hohe Zahl und vor allem höher als die der meisten Kollegen seiner eigenen Fakultät an der Iowa State University-er hat eine Forschungsförderung von der Templeton- Foundation für sein Buch „The priveleged planet“ erhalten, das von renommierten Wissenschaftlern ausdrücklich gelobt wurde, darunter der Vizepräsident der Royal Astronomic Society David Hughes, der an der Harvard- Universität lehrende Astrophysiker Owen Gingerich und dem Cambridger Palaeobiologen Simon Conway Morris-von Kollegen und Studenten wird er als sehr umgänglich und als hervorragender Lehrer beschrieben
Dagegen haben sich mehrfach Kollegen und Vorgesetzte und kritisch über die “Wiedereinführung” eines Schöpfers in die Astronomie geäußert und das Komité der Iowa State University, das schließlich die definitive Anstellung verweigerte, hat genau dies zum zentralen Argument gemacht: Wissenschaft müsse atheistisch sein.
Quelle: Jerry Bergmann, Dr. Guillermo Gonzalez – A case of intolerance in Science, Creation Matters, Volume 13, Number 1, S. 1- 5 (Januar/ Februar 2008)
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Donald Brownlee hat mit Dr. Gonzalez eng zusammengearbei- tet und ein bezüglich des astro- nomisch- astrophysikalischen Inhaltes identisches Buch veröf- fentlicht (nur in einem streng evolutionstischen Kontext), das sogar ins Deutsche veröffentlicht wurde (rechts und unten). Ihm geschah nichts.
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Das ist leider kein Einzelfall. Der Film “Expelled”, im April 2008 in Amerikas Kinos gelangt - oder zumindest in einige von ihnen - gibt fast ein Dutzend aktuelle Beispiele von Wissenschaftlern, denen in Wissenschaftsorganisationen entweder eine feste Anstellung verweigert oder die sogar entlassen wurden ... aus dem einzigen Grunde, dass sie sich, überwiegend innerhalb ihres privaten Rahmens (also nicht beruflich etwa an der Universität) für “Intelligent Design” in der einen oder anderen Form ausgesprochen haben. Intelligent Design meint die Überzeugung, dass Leben zu kompliziert und raffiniert ist, um zufällig durch den blinden Mechanismus von Evolution und anschließender Selektion über viele kleine Schritte entstanden sein zu können. Und mehr nicht. Die “gefeuerten” Wissenschaftler vertreten unterschiedliche Ansichten über diesen Designer -Gott- , sind nicht das, was die Massenmedien als Feindbild “biblische Fundamentalisten” an die Wand malen (manche sagen auch gar nichts über ihn). Sie sagen nur, die Evolutionstheorie solle wieder an den Diskussionstisch, statt wie ein modernes weltliches “Dogma” mit einer quasi-”Inquisition” bekämpft zu werden (darum der Untertitel: “No intelligence allowed” - zu deutsch etwa “kein freies Nachdenken erlaubt”). Der Regisseur ist Ben Stein, ein amerikanischer Jude, woraus sich vielleicht erklärt, dass der Missbrauch der Evolutionstheorie, wie die allermeisten evolutionistischen Wissenschaftler sagen würden, durch den Nationalsozialismus (“Auslese der Herrenrasse gegenüber angeblich minderwertigen Rassen wie eben Menschen jüdischen Glaubens” mit der Folge der Folge derer millionenfacher Ermordung) vielleicht etwas zu lang dargestellt ist (so wichtig es auch ist, darauf hinzuweisen !). Der Film ist nicht einseitig, evolutionistische Wissenschaftler werden ebenfalls interviewt, darunter zweimal der weltweit bekannte Evolutionist Richard Dawkins (private Homepage: http://richarddawkins.net/ (Die Studiengemeinschaft Theologie und Biologie identifiziert sich nicht mit dem Inhalt jener Homepage))... und es gelingt im zweiten Interview am Filmende, Dawkins zu folgender Aussage zu bringen: Er, Dawkins, sei zu 99% sicher, dass es keinen Gott gäbe, aber vielleicht gäbe es einen intellligenten Designer des Lebens auf der Erde, doch er könne garantieren, dass dieser Designer woanders durch Evolution entstand und zur Erde kam, um das Leben hier zu säen. Das ist eine nicht- prüfbare und damit keine naturwissenschaftliche Aussage mehr.
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